Artikel 4 wurde nicht verschoben. Seit dem 2. August 2026 wird die KI-Verordnung in Deutschland beaufsichtigt, zuständig ist die Bundesnetzagentur. Drei Stunden dokumentierte Schulung mit Teilnahmezertifikat sind die direkte Antwort.
Die meisten deutschen Unternehmen haben einen Reflex, wenn sie „EU-Verordnung" hören: das wird schon nicht so heiß gegessen. Beim AI Act ist dieser Reflex teuer.
Seit dem 2. Februar 2025 ist Artikel 4 der EU-KI-Verordnung anwendbar. Er verpflichtet jedes Unternehmen, das KI-Systeme einsetzt, die KI-Kompetenz der Mitarbeitenden zu fördern, die mit diesen Systemen arbeiten. Das gilt unabhängig von Branche und Größe. Es gilt auch dann, wenn Sie „nur" ChatGPT oder Microsoft Copilot einsetzen. Es gilt auch für Kanzleien, Steuerberatungen, Verbände und Industrieunternehmen.
Seit dem 29. Juli 2026 ist die Bundesnetzagentur nach dem KI-Marktüberwachungsgesetz (KI-MIG) die zuständige Aufsicht, seit dem 2. August 2026 wird die Verordnung durchgesetzt. Sie sollten also jetzt belegen können, dass Sie Ihre Mitarbeitenden geschult haben. Mehr dazu, was Artikel 4 genau verlangt, lesen Sie in unserem Beitrag zur KI-Schulungspflicht.
Im Mai 2026 einigte sich der EU-Gesetzgeber auf eine Verschiebung, am 29. Juni 2026 wurde sie final beschlossen. Die Pflichten für Hochrisiko-KI nach Annex III gelten jetzt erst ab dem 2. Dezember 2027, die für KI in regulierten Produkten ab dem 2. August 2028. Diese Verschiebung hat zu Erleichterung in vielen Unternehmen geführt. Aber: Artikel 4 wurde nicht verschoben. Der Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit dem 27. Juli 2026) hat Artikel 4 abgeschwächt: Aus der Pflicht, KI-Kompetenz sicherzustellen, wurde eine Pflicht, sie zu fördern. Ein bestimmtes Niveau müssen Sie nicht garantieren, angemessene Maßnahmen aber belegen können. Genau das ist eine dokumentierte Schulung mit Zertifikat.
Das heißt praktisch: Wenn Sie heute in Ihrem Unternehmen ChatGPT, Claude, Copilot, Gemini, Midjourney oder andere KI-Tools einsetzen, sollten Sie schon heute schriftlich belegen können, dass Ihre Mitarbeitenden in KI-Kompetenz geschult sind. Was „ausreichend" heißt, definiert die Verordnung nicht abschließend, aber sie nennt drei Faktoren: Anwendungskontext, technische Komplexität und Rolle der Person. Praxisnahe, dokumentierte Schulungen sind die naheliegende Antwort.
Diese drei Stunden bringen Sie und Ihre relevanten Mitarbeitenden auf den Stand, den Artikel 4 verlangt. Wir sprechen über das, was wirklich gilt, welche Pflichten Sie schon heute treffen, welche erst 2027 und 2028 kommen, und wie eine dokumentierbare KI-Kompetenz aussieht. Sie erhalten ein Teilnahmezertifikat mit Datum, Inhalten und Teilnehmernamen, das Sie für Ihre interne Compliance-Dokumentation verwenden können.
Keine juristische Erstberatung, keine PowerPoint-Folien zum Vorlesen. Praxis: Welche Tools nutzen Sie, was ist erlaubt, was nicht, wie schreiben Sie eine KI-Richtlinie, was kommuniziert man dem Team. Vorbereitet von jemandem, der KI in seinem eigenen Unternehmen aktiv eingeführt hat und beide Seiten kennt: die der Geschäftsführung und die der Mitarbeitenden.
Wir gehen den AI Act so durch, wie er für deutsche Unternehmen praktisch relevant ist: Welche Pflichten betreffen Sie, welche nicht, was müssen Sie bis wann erledigt haben, und wie kommunizieren Sie das im Team.
Risikoklassen im Überblick: verbotene KI, Hochrisiko-KI, Transparenzpflichten, minimales Risiko. GPAI-Modelle wie ChatGPT und Claude. Die wichtigsten Begriffe in der Sprache von Unternehmen, nicht in Juristen-Deutsch.
Was „ausreichendes Niveau an KI-Kompetenz" bedeutet, wer geschult werden muss, wie die drei Bewertungsfaktoren (Kontext, Komplexität, Rolle) in der Praxis aussehen. Mit konkreten Vorschlägen für eine dokumentierbare Schulungsstrategie.
Stand 2026: Welche Fristen gelten wirklich nach dem Digital Omnibus. Was die Bundesnetzagentur seit August 2026 beaufsichtigt. Welche Transparenzpflichten nach Artikel 50 seit dem 2. August 2026 gelten. Welche Bußgelder möglich sind.
Schritt für Schritt: KI-Inventar erstellen, Risikoklassen einordnen, KI-Richtlinie aufsetzen, Mitarbeitende informieren, Schulungen dokumentieren. Mit Checklisten und Vorlagen zum Mitnehmen.
Die Schulung richtet sich an Verantwortliche, die im Unternehmen Entscheidungen zur KI-Nutzung treffen oder mittragen müssen. Sie müssen nicht alle technischen Details verstehen, aber Sie müssen wissen, welche Regeln gelten und wie Sie diese in Ihrer Organisation umsetzen.
Sie brauchen keine juristische Vorbildung. Wir erklären die Verordnung in der Sprache von Geschäftsverantwortlichen, nicht in Verordnungs-Deutsch. Sie nehmen am Ende mit, was die Verordnung von Ihnen will, und wie Sie dem strukturiert nachkommen.
Die Schulung findet als Teil der Reihe KI Mittwoch Münster mittwochs von 9 bis 12 Uhr im LENNON-Büro in der Ludgeristraße 9, 48143 Münster, statt. Termine auf Anfrage. Sie nehmen entweder vor Ort in Münster teil oder werden live per Video zugeschaltet, zum selben Preis und mit demselben Zertifikat. Für Inhouse-Schulungen kommen wir zu Ihnen ins Unternehmen, der Termin wird gemeinsam vereinbart.
Eine grobe Liste der KI-Tools, die in Ihrem Unternehmen aktuell im Einsatz sind. Falls eine KI-Richtlinie schon existiert, gerne mitbringen, dann können wir konkret daran arbeiten. Sonst genügt Ihre Aufmerksamkeit und ein Stift. Den Rest stellen wir.
Ein Teilnahmezertifikat mit Datum, Inhalten und Teilnehmernamen, das Sie für Ihre KI-Kompetenz-Dokumentation nach Artikel 4 verwenden können. Eine schriftliche Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte. Checklisten zur KI-Inventur, eine Vorlage für eine KI-Richtlinie, und die Möglichkeit, im Nachgang per E-Mail Rückfragen zu stellen.
Klein, fokussiert, direkt. Maximal acht Teilnehmende. Wir arbeiten mit echten Fragen aus Ihrer Arbeitsrealität. Sie verlassen die Session mit einem klaren Plan, was als Erstes in Ihrem Unternehmen passieren muss, und mit den Unterlagen, um genau das zu beginnen.
Einzelplatz für eine offene Mittwochs-Session, das Komplettpaket „KI Starter Set" für vier aufeinanderfolgende Themen, oder eine geschlossene Inhouse-Schulung für Ihr Team.
Eine offene EU-AI-Act-Session in unserem Büro in Münster oder live online. Inklusive Zertifikat, Materialien und Checklisten. Ideal für einzelne Verantwortliche.
Platz anfragen →EU AI Act ist eines von vier Mittwochs-Themen. Im Komplettpaket bekommen Sie alle vier Sessions plus ein 30-minütiges 1:1-Follow-up. Sie sparen 170 €.
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Inhouse anfragen →Schreiben Sie uns kurz mit Ihrer Frage zum AI Act oder zum nächsten freien Termin. Telefon ist genauso willkommen, wenn Sie lieber direkt sprechen.
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