Drei Stunden Praxis zum EU AI Act für Mittelstand und Professional Services. Was die KI-Verordnung verlangt, welche Fristen wirklich gelten und wie Sie KI-Kompetenz nach Artikel 4 dokumentieren. Mit Teilnahmezertifikat zur Compliance-Dokumentation.
Die meisten deutschen Unternehmen haben einen Reflex, wenn sie „EU-Verordnung" hören: das wird schon nicht so heiß gegessen. Beim AI Act ist dieser Reflex teuer.
Seit dem 2. Februar 2025 ist Artikel 4 der EU-KI-Verordnung anwendbar. Er verpflichtet jedes Unternehmen, das KI-Systeme einsetzt, dazu, ein „ausreichendes Niveau an KI-Kompetenz" bei den Mitarbeitenden sicherzustellen, die mit diesen Systemen arbeiten. Das gilt unabhängig von Branche und Größe. Es gilt auch dann, wenn Sie „nur" ChatGPT oder Microsoft Copilot einsetzen. Es gilt auch für Kanzleien, Steuerberatungen, Verbände und Industrieunternehmen.
Ab dem 2. August 2026 nehmen die nationalen Marktüberwachungsbehörden ihre Aufsicht über diese Pflicht auf. Bis dahin sollten Sie nachweisen können, dass Sie Ihre Mitarbeitenden geschult haben. Im Sanktionsrahmen sind Bußgelder bis 7,5 Mio. Euro oder 1 Prozent des Konzernumsatzes vorgesehen.
Im Mai 2026 hat der EU-Gesetzgeber Teile der KI-Verordnung verschoben. Die Pflichten für Hochrisiko-KI nach Annex III gelten jetzt erst ab dem 2. Dezember 2027, die Pflichten für KI in regulierten Produkten ab dem 2. August 2028. Diese Verschiebung hat zu Erleichterung in vielen Unternehmen geführt. Aber: Artikel 4 wurde nicht verschoben. Die KI-Kompetenz-Pflicht bleibt am 2. August 2026 enforcement-fähig.
Das heißt praktisch: Wenn Sie heute in Ihrem Unternehmen ChatGPT, Claude, Copilot, Gemini, Midjourney oder andere KI-Tools einsetzen, müssen Sie spätestens bis Sommer 2026 schriftlich belegen können, dass Ihre Mitarbeitenden in KI-Kompetenz geschult sind. Was „ausreichend" heißt, definiert die Verordnung nicht abschließend, aber sie nennt drei Faktoren: Anwendungskontext, technische Komplexität und Rolle der Person. Praxisnahe, dokumentierte Schulungen sind die naheliegende Antwort.
Diese drei Stunden bringen Sie und Ihre relevanten Mitarbeitenden auf den Stand, den Artikel 4 verlangt. Wir sprechen über das, was wirklich gilt, welche Pflichten Sie schon heute treffen, welche erst 2027 und 2028 kommen, und wie eine dokumentierbare KI-Kompetenz aussieht. Sie erhalten ein Teilnahmezertifikat mit Datum, Inhalten und Teilnehmernamen, das Sie für Ihre interne Compliance-Dokumentation verwenden können.
Keine juristische Erstberatung, keine PowerPoint-Folien zum Vorlesen. Praxis: Welche Tools nutzen Sie, was ist erlaubt, was nicht, wie schreiben Sie eine KI-Richtlinie, was kommuniziert man dem Team. Vorbereitet von jemandem, der KI in seinem eigenen Unternehmen aktiv eingeführt hat und beide Seiten kennt: die der Geschäftsführung und die der Mitarbeitenden.
Wir gehen den AI Act so durch, wie er für deutsche Unternehmen praktisch relevant ist: Welche Pflichten betreffen Sie, welche nicht, was müssen Sie bis wann erledigt haben, und wie kommunizieren Sie das im Team.
Risikoklassen im Überblick: verbotene KI, Hochrisiko-KI, Transparenzpflichten, minimales Risiko. GPAI-Modelle wie ChatGPT und Claude. Die wichtigsten Begriffe in der Sprache von Unternehmen, nicht in Juristen-Deutsch.
Was „ausreichendes Niveau an KI-Kompetenz" bedeutet, wer geschult werden muss, wie die drei Bewertungsfaktoren (Kontext, Komplexität, Rolle) in der Praxis aussehen. Mit konkreten Vorschlägen für eine dokumentierbare Schulungsstrategie.
Stand 2026: Welche Fristen gelten wirklich nach dem Digital Omnibus. Welche Behörde ist in Deutschland zuständig. Wie hoch sind die Bußgelder. Was passiert ab dem 2. August 2026.
Schritt für Schritt: KI-Inventar erstellen, Risikoklassen einordnen, KI-Richtlinie aufsetzen, Mitarbeitende informieren, Schulungen dokumentieren. Mit Checklisten und Vorlagen zum Mitnehmen.
Die Schulung richtet sich an Verantwortliche, die im Unternehmen Entscheidungen zur KI-Nutzung treffen oder mittragen müssen. Sie müssen nicht alle technischen Details verstehen, aber Sie müssen wissen, welche Regeln gelten und wie Sie diese in Ihrer Organisation umsetzen.
Sie brauchen keine juristische Vorbildung. Wir erklären die Verordnung in der Sprache von Geschäftsverantwortlichen, nicht in Verordnungs-Deutsch. Sie nehmen am Ende mit, was die Verordnung von Ihnen will, und wie Sie dem strukturiert nachkommen.
Die Schulung findet als Teil der Reihe KI Mittwoch Münster mittwochs von 9 bis 12 Uhr im LENNON-Büro in der Ludgeristraße 9, 48143 Münster, statt. Termine auf Anfrage. Für Inhouse-Schulungen kommen wir zu Ihnen ins Unternehmen, der Termin wird gemeinsam vereinbart.
Eine grobe Liste der KI-Tools, die in Ihrem Unternehmen aktuell im Einsatz sind. Falls eine KI-Richtlinie schon existiert, gerne mitbringen, dann können wir konkret daran arbeiten. Sonst genügt Ihre Aufmerksamkeit und ein Stift. Den Rest stellen wir.
Ein Teilnahmezertifikat mit Datum, Inhalten und Teilnehmernamen, das Sie für Ihre KI-Kompetenz-Dokumentation nach Artikel 4 verwenden können. Eine schriftliche Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte. Checklisten zur KI-Inventur, eine Vorlage für eine KI-Richtlinie, und die Möglichkeit, im Nachgang per E-Mail Rückfragen zu stellen.
Klein, fokussiert, direkt. Maximal acht Teilnehmende. Wir arbeiten mit echten Fragen aus Ihrer Arbeitsrealität. Sie verlassen die Session mit einem klaren Plan, was als Erstes in Ihrem Unternehmen passieren muss, und mit den Unterlagen, um genau das zu beginnen.
Einzelplatz für eine offene Mittwochs-Session, das Komplettpaket „KI Starter Set" für vier aufeinanderfolgende Themen, oder eine geschlossene Inhouse-Schulung für Ihr Team.
Eine offene EU-AI-Act-Session in unserem Büro in Münster. Inklusive Zertifikat, Materialien und Checklisten. Ideal für einzelne Verantwortliche.
Platz reservieren →EU AI Act ist eines von vier Mittwochs-Themen. Im Komplettpaket bekommen Sie alle vier Sessions plus ein 30-minütiges 1:1-Follow-up. Sie sparen 170 €.
Starter Set buchen →Geschlossene EU-AI-Act-Schulung im Unternehmen. Abgestimmt auf Ihre Branche, Ihre Tools, Ihre KI-Inventur. Für Teams von 5 bis 15 Personen.
Inhouse anfragen →Schreiben Sie uns kurz mit Ihrer Frage zum AI Act oder zum nächsten freien Termin. Telefon ist genauso willkommen, wenn Sie lieber direkt sprechen.
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